Beitragsbild für den Blogartikel: Monatsrückblick Mai 2021: Endlich Frühling! Kind im Garten mit Gänseblümchenkranz.

Hier ist mein Monatsrückblick Mai 2021. Das ist mein allererster Monatsrückblick, ein neues Format, das ich als Mitglied von The Content Society, der Bloggerinnen-Gemeinschaft von Judith „Sympatexter“ Peters, ausprobiere. Die Perfektionistin in mir tut sich schwer damit, im Mai, ausgerechnet im 5. Monat des Jahres und nicht im Januar zum Jahresanfang, anzufangen, doch ich finde, es ist eine wunderbare Möglichkeit, dir mehr zu erzählen, was bei mir aktuell los ist – und ich habe einfach den Frühling abgewartet: Denn jedes Jahr stecke ich gefühlt bis zu den ersten Frühlingstagen im Winterschlaf.

Mai 2021 war der kälteste Mai seit 2010. Mit großer Sehnsucht habe ich auf die Tage gepocht, wann morgens die Sonne scheint und die Luft noch frisch ist, wann ich alle Fenster aufreissen kann, beim Sonnenaufgang meinen Tee draussen trinken und die ersten Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Ich liebe den Jahreszeitenwechsel in den Frühling, den Aufbruch in etwas Neues. Ich bekomme einen Energieschub, neue Ideen, die Lust und den Tatendrang, die Dinge umzusetzen.

Seit ein paar Jahren merke ich, dass ich von Januar bis zum Frühling Pause brauche. Zunächst hat mich das irritiert. Jede:r startet doch ins neue Jahr mit Vorsätzen und Zielen. Eine Zeitlang habe ich versucht, mich krampfhaft und mit viel Frust dazu zu überwinden bis ich merkte, dass mir ab dem ersten Frühlingstag auf einmal alles leichter fällt. Ich werde kreativ, die Ideen fliessen und ich brauche für die täglichen Aufgaben halb so lang. Jetzt nehme ich mir bewusst in den ersten Wochen des Jahres Zeit für Pause, zum Reflektieren, zum Abschliessen, für administrative und organisatorische Aufgaben. Und freue mich um so mehr auf den Frühling, auf Neues und Kreatives!

Jetzt ist es endlich der Frühling da und ich darf meinen ersten Monatsrückblick Mai 2021 mit dir teilen.

Es hat Boom Boom Blog gemacht! Mein Blog-Neustart im Mai 2021

Kachelbild, das Karen Netzels Instagram-Feed mit ihren letzten Posts aus ihrem neuen Blog zeigt.

Mit dem Blog-Start habe ich wieder mehr auf Instagram und Facebook gepostet.

Im April 2021 hat Judith „Sympatexter“ Peters zur Blog-Challenge Boom Boom Blog eingeladen. Ziel der wochenlangen Challenge war es, (wieder) ins Bloggen zu kommen. Da es mir lange in den Fingern kribbelt, wieder regelmäßig zu bloggen, war klar, dass ich da mitmache! Ich will meine Stimme wieder finden, mich auch online für meine Themen einsetzen. Auf meinem Rechner (und auf dem Handy und auf Zetteln verteilt :-)) habe ich einen ganzen Ordner halbfertiger Blogartikel, Social Media Posts, Listen mit Ideen, Gedanken, Notizen – und auch ein Buch :-D -, die es nie (oder einfach noch nicht?) in die Welt geschafft haben.

So habe ich in der Challenge-Woche meinen ersten Blogartikel seit langem wieder veröffentlicht, auf Instagram und Facebook wieder regelmäßig gepostet und mich mit vielen neuen wunderbaren Menschen vernetzen können. Hier sind zwei Blogartikel von Mitbloggerinnen, die mich besonders berührt haben:

Während der Challenge habe ich natürlich auch selbst wieder gebloggt :-) Meine neuen Artikel im Mai 2021 findest du hier:

Diese Blogartikel sind neu im Mai 2021

  1. Konflikte in der Pubertät: 7 Gründe für mehr Dialog im Alltag mit Jugendlichen – oder warum ich es liebe, mit meinen jugendlichen Kindern zu diskutieren
  2. Schluss mit den „sinnlosen“ und „endlosen“ Diskussionen! So wird Streiten zum Genuss
  3. Was ist der Kinder Besser Verstehen Elternkurs?
  4. Bindungs- und beziehungsorientiert: 5 Grundpfeiler
  5. Gleichwertigkeit in der Beziehung zum Kind: 3 Mythen und wie Beziehung auf Augenhöhe im Alltag aussehen kann

Meine aktuellen Aus- und Fortbildungen im Mai 2021

Wer mich schon ein bisschen kennt, weiß, dass ich ein ziemlicher Nerd bin. Es gibt seit meinem Studium vor über 20 Jahren kein Jahr, in dem ich nicht forsche, mich nicht fort- und weiterbilden lasse. Erstens um die Qualität meiner Arbeit und meiner Angebote für Eltern- und Familien zu sichern und diese stets weiterzuentwickeln, und zweitens einfach, weil es mir gut tut und es geil ist, sich wissenschaftlich mit Themen zu beschäftigen.

www.kinderbesserverstehen.netKursleiterausbildung Kinder Besser Verstehen: Modul III – Jugendliche & die Pubertät mit Katia Saalfrank

Die ersten zwei Module des Kinder Besser Verstehen Kurses – das Kleinkind und das Schulkind – biete ich seit vier Jahren in Heidelberg an. Bald kommt das dritte Modul zu Jugendlichen und der Pubertät dazu. Ich freue mich über dieses nächste Modul ganz besonders, weil ich selbst Mama von drei jugendlichen Kindern bin und ganz viel Verständnis für diese sensible Entwicklungsphase habe. Auch deswegen weil ich erlebe, dass es gegenüber Jugendlichen und um die Pubertät viele Vorurteile und Missverständnisse gibt.

Dieses Modul wird sich an Eltern und Begleiter:innen von Jugendlichen im Alter von ca. 11 bis 18 Jahre richten.

Fortbildung Somatische Emotionale Integration® Basismodul 1 – Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma erkennen und heilen mit Dami Charf

Wenn du schon an einem Kinder Besser Verstehen Kurs teilgenommen hast oder mit mir zusammengearbeitet hast, wird dir der Satz „Kinder besser zu verstehen, heißt auch sich selbst besser zu verstehen” bekannt sein. Im Alltag mit Kindern können wir plötzlich von (unerwarteten) Emotionen, Denk- und Beziehungsmustern konfrontiert und überfordert werden: Warum reagiere ich so auf (m)ein Kind, wie ich reagiere; welche Glaubenssätze sind da; worum geht es mir in dem Konflikt? Um neue Wege im Familienalltag zu gehen, ist es wesentlich, dass wir den Blick liebevoll auf uns selbst richten 

Mit dieser körperorientierten therapeutischen Fortbildung will ich mir mehr Verständnis und Wissen zu frühen Kindheitserlebnissen und ihrer Bedeutung im Kontext von Entwicklungstrauma und Elternschaft aneignen, und wie diese beziehungsorientiert therapiert werden können. Solche frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma zu vermeiden, ist ein wichtiger Bewegungsgrund für die friedvolle Elternschaft und für ein beziehungsorientiertes Familienleben – und schliesslich auch für meine Arbeit.

Ich werde aber nach wie vor keine Therapie, sondern weiterhin Beratung anbieten. 

Einführung in NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren mit The Coaching Academy

NLP, das Neuro-Linguistische Programmieren, ist ein Gebiet, dem ich immer wieder begegne und das mich schon länger interessiert. Seit meinem Studium beschäftige ich mich mit menschlichen Beziehungen, Verhalten, sozialen Interaktionen und Lernen. Im Grunde geht es im NLP um die Veränderung psychischer Abläufe im Menschen, dass Vorgänge im Gehirn („Neuro“) mit Hilfe der Sprache („Linguistisch“) auf Basis systematischer Handlungsanweisungen änderbar sind („Programmieren“). In dieser ersten Einführung haben wir uns mit den NLP-Grundsätzen befasst, welches Nutzen NLP in den eigenen Beziehungen, in der Selbstentwicklung und auch in der Beratung hat.

Online Kongress – Die neuen Schulen mit Andreas Reinke

Nach dem Motto „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für Deine Schule wünschst” startete Ende Mai der neue Online-Kongress von Andreas Reinke für Eltern und Pädagog:innen zum Thema Beziehungskompetenz in Schulen. Was heißt Beziehungskompetenz im Kontext Schule und Lehrer:innenberuf, was ist im (nicht-beziehungsorientierten) Schulsystem möglich und wie können (beziehungsorientierte) Eltern ihrer Kinder begleiten. Es sind 32 spannende Interviews mit Fachmenschen aus den Bereichen Schule, Familie, Lernkultur und auch zum Thema Schule in Zeiten von Corona.

Der Kongress läuft vom 27. Mai bis zum 5. Juni 2021. Wenn diese Themen für dich interessant sind, kann ich Andreas und seine Arbeit sehr empfehlen. Hier geht’s zum Kongress: Die neuen Schulen.

Diese Bücher waren im Mai 2021 auf meinem Nachttisch

  • Mein wunderbares schüchternes Kind: Mut machen, Selbsvertrauen stärken, liebevoll begleiten. Die besten Strategien für alle typischen Situationen von Inke Hummel
  • Das wird Schule machen: Kein Bildungssystem kann besser sein als seine Lehrer! von Andreas Reinke
  • Machtgeschichten: Ein Fortbildungsbuch zu Adultismus für Kita, Grundschule und Familie von Anne Sophie Winkelmann

Nicht-Sachbücher lese ich aktuell am meisten gemeinsam mit meinen Kindern. Vorlesen, zusammen kuscheln und gemeinsam Spaß an Geschichten haben, geht auch mit jugendlichen Kindern :-)

Meine erste Gemüsesaftkur und Ernährungsumstellung

Gemüsespiralschneider in schwarz-weiß mit einem bunten Teller von Karotten und Zucchini-Spaghetti.

Gemüsespaghetti mit Pesto. Dafür kommt der Gemüsespiralschneider zum Einsatz.

Das letzte Jahr mit Corona ging auch nicht an mir spurlos vorbei. Seit 18 Monaten haben wir meine Familie in England nur digital sehen können. In meine Heimat reisen, so wie wir es 4-6mal im Jahr normalerweise tun, konnten wir nicht. Ich durfte mich im letzten Jahr intensiv mit den eigenen Sorgen, Ängsten, Frustrationen und Resilienzfähigkeit beschäftigen. In letzter Zeit merke ich wie meine Energiereserven langsam wieder aufgebraucht sind und ich von diesem Corona-Alltag dringend eine Abwechslung brauche. Zur Selbstfürsorge ging nur noch Netflix und möglichst schnelles Essen. Was auch absolut mal sein darf, finde ich – und gleichzeitig gaben mir die ersten Sonnenstrahlen nach dem kalten, verregneten Frühlingsanfang den Schubs, etwas gegen die Erschöpfung, emotional sowie körperlich, zu tun.

Ich habe mich für eine Gemüsesaftkur und einen Monatsplan zur langfristigen Ernährungsumstellung entschieden. Eine Woche keine feste Nahrung und danach drei Wochen ohne Koffein, Zucker und Gluten. Während der Gemüsesaftkur habe ich ausschliesslich Gemüsesäfte, Wasser, Tee und Gemüsebrühe getrunken. Mir war es wichtig, eine hochwertige, biologische Kur zu finden und da mir Obstsäfte in der für die Kur benötigten Menge zu süß wären, habe ich die Gemüsesaftvariante gemacht. Übrigens habe ich als Kind nicht gerne Gemüse gegessen und wenn, dann nicht freiwillig. Heute bevorzuge ich vor allem herzhaftes Gemüse, auch Grünes :-) Der weitere Ernährungsplan besteht aus vollwertiges, veganes Essen, mit einfachen und leckeren Rezepten.

Mein Geschenk an mich selbst: Aus dem Verzicht entsteht Raum für Neues

Mädchen steht im sonnigen Garten mit Zucchini-Resten vom Gemüsespiralschneider als lustige Augen.

Mehr Gemüse, mehr Spaß :-)

Während ich das hier schreibe, habe ich die Gemüsesaftkur abgeschlossen und es geht mir wirklich gut! Ich bin klarer im Kopf, entspannt und ich habe wieder Energie. Was mich am meisten überrascht hat, war, wie einfach der Verzicht doch am Ende war. Ich esse gerne und habe ehrlicherweise stark damit gerechnet, dass mir die feste Nahrung, der Kaffee und Süßes fehlen würden. Im Stress greife ich sonst sofort zum Trost nach Essen. So war es aber nicht: Ich war satt, habe sehr gut geschlafen und fühlte mich gut wie lange nicht mehr. Auch nicht, als ich für meine Kinder und für meinen Mann gekocht habe. Es war mir lediglich zwischendurch durch die kalten Säfte etwas kalt. Dagegen hat eine leckere, heiße Gemüsebrühe am Tag geholfen und ich habe mich in Wintersocken, Pullis und Decken eingekuschelt und in die Sonne gesetzt :-)

Jetzt geht es mit dem weiteren Ernährungsplan los. Darauf freue ich mich, weil ich das Essen und die Rezepte kenne und sie mir wirklich gut schmecken. Es ist mein Ziel, dass ich die neuen und wiedergewonnenen Gewohnheiten – dazu die Energie und das gutes Gefühl – auch nach den drei Wochen eine ganze Weile beibehalten kann.

Was im Mai 2021 sonst noch los war

Die ersten warmen Tage wieder nach der kalten Maimitte waren wir endlich wieder im Garten. Kind im Garten mit Gänseblümchenkranz.

Die ersten warmen Tage nach der kalten Maimitte waren wir endlich wieder im Garten.

20 Geberas (meine Lieblingsblumen) zu 20 Jahren Beziehung. Seit Mai 2001 sind mein Mann und ich ein Paar. 20 rote und rosafarbene Geberas in einer Glasvase.

20 Geberas (meine Lieblingsblumen) zum Anlass 20 Jahre Beziehung. Seit Mai 2001 sind mein Mann und ich ein Paar ❤️

Im Rahmen der Instagram-Challenge #meetthebloggerde21 habe ich dieses Bild von mir als 5-Jährige im Jahr 1981 bei meinen Großeltern in London gepostet. Dieser Post war einer meiner beliebtesten Posts im Mai 2021. Karen Netzel als fünfjährige in London.

Dieses Bild von mir als 5-Jährige in 1981 bei meinen Großeltern in London habe ich auf Instagram im Rahmen der #meetthebloggerde21-Challenge gepostet. Dieser Post war einer meiner beliebtesten Posts im Mai 2021.

Als Friends the Reunion Ende Mai 2021 lief, habe ich mich mit der Serie kritisch befasst und überlegt, was alles seit dieser passiert ist, vor allem die #metoo, #blacklivesmatter und LGBTQ Bewegungen. Einerseits sind wir weit gekommen und andererseits gibt es noch viel zu tun, damit wir der menschlichen Diversität sozial gerecht werden. Als Friends 1994-2004 lief war auch ich eine junge Erwachsene. Diese Jahre waren meine Studenten- und Single-Jahre und die Serie spiegelt zum großen Teil meinen eigenen Erfahrungen in dieser Zeit.

Ende Mai 2021 ging auch die fünfte Staffel meiner Lieblingsserie This is Us – Das ist Leben zu Ende. Die sechste Staffel wird 2022 die allerletzte sein und ich denke bereits wehmütig daran.

Was steht im Juni 2021 an?

  • Am 7. Juni 2021 starten wieder neue Kinder Besser Verstehen Kurse für Eltern und Begleiter:innen von Kleinkindern (1-5 Jahre) und Schulkindern (6-12 Jahre), erstmals weiterhin im Online-Format.
  • Am 11. Juni 2021 feiern mein Mann und ich unseren 16. Hochzeitstag.
  • Am 16. Juni 2021 werde ich 45. Bis zu diesem halbrunden Geburtstag hatte ich mir einige Ziele gesetzt. Ich bin gespannt, wie die Bilanz aussehen wird :-)
  • Es sind weitere Blogartikel bereits in Arbeit.
  • Nach meiner Ernährungskur werde ich mich wieder dem Laufen widmen.
  • Ich hoffe, dass ich im Juni 2021 endlich einen Corona-Impftermin bekomme.

Wie war dein Mai 2021? Schreib es mir gerne in die Kommentare!